[REZENSION] The School for Good and Evil Band 4 – Ein Königreich auf einen Streich

Worum geht es: Nach dem Happy End im dritten Teil sind Sophie und Agatha bereit für ihr eigenes Happy End. Sophie versucht als Schulleiterin dem Bösen neuen Ruhm zu verpassen, während Agatha ihre Hochzeit mit Tedros plant. Alles könnte so perfekt sein, wären da nicht die Attacken auf ihre Mitschüler und ein gemeinissvoller Feind der nur ein Ziel hat: Camelot an sich zu reissen.

,,Wer ist der Adler? hatte Tedros im Schlaf gemurmelt. Wer ist der Adler… wer ist der Adler der Schlange?. Agatha wusste die Antwort.
Der Löwe.

The School for Good and Evil Band 4 – Ein Königreich auf einen Schlag, S. 599

Happy Ever After? Nicht in diesem Buch. Hätte man den beiden Protagonistinnen das Happy End auch gegönnt, der Storiker (auch bekannt als Autor) hat eine andere Geschichte für die beiden vorgesehen. Das Setting ist bekanntermasen auch in diesem Roman die Märchenwelt. Soman Chainani schafft es auch in diesem Band wieder alle bekannten Märchen mit einer neuen Prise Unbekannten zu vereinen und neu zu erzählen.

War man in den ersten drei Teilen eher noch auf der Seite von Agatha, war ich von ihr hier eher genervt. Sie war mir zu schwach und viel zu fest in ihren Gefühlen für Tedros versunken. Sophie auf der anderen Seite war wieder klassisch auf ihr Äusseres bedacht und sorgte mit ihrer Kleiderauswahl für den ein oder anderen Lacher. Im Laufe der Geschichte schliesst man sie immer mehr ins Herz und das Ende war einfach nur grausam. Besonders interessant fand ich aber die Nebencharaktere. Hort natürlich und die drei Hexen, aber auch die neue Nicola. Ich bin gespannt wie es mit ihr weitergeht.

,,Und ausserdem, hast du kein passenderes Outfit für eine Waldexpetion?
– Meinst du so was wie deine grässliche Gassenjungenkluft? Du siehst aus wie ein Tageslöhner, während ich als Wendy aus Peter Pan durchgehen könnte…. nur das ich nicht so unbedraft und langweilig bin wie Wendy“

The School for Good and Evil, Band 4 – Ein Königreich auf einen Streich, S. 277,
Sophie und Agatha

Camelot wird von einem neuen Gegner bedroht, welcher keiner kennt und noch nie davon gehört hat. Theoretisch wäre diese Idee nicht schlecht gewesen und hätte gute Spannung in die Geschichte gebracht. Leider wird einem nach ca. 100 Seiten klar, was es damit auf sich hat. So kommt auch das Ende nicht ganz so überraschend wie es wahrscheinlich hätte sein sollen. Auch erfährt man über den Gegner keine tiefergreifenden oder erschütternden Details, was sicherlich daran liegt, das es noch zwei weitere Bände geben wird. Auch wurde es am Ende schwer den Überblick zu behalten, wer genau wer ist. Ich erhoffe mir die Antwort auf meine Fragen in den weiteren Teilen.

Der Schreibstil war angenehm und einfach zu lesen. Da die Charaktere an unterschiedlichen Fronten kämpfen, wechseln die erzählenden Perspektiven mit jedem Kapitel. Dies hat der Geschichte noch mehr Spannung gebracht und unnötige Längen vermieden.

,,Die Schlange war zum Löwen geworden und der Löwe zur Schlange.“

The School for Good and Evil, Band 4 – Ein Königreich auf einen Streich, S. 605

Fazit: Nach dem eher enttäuschend dritten Band legt der Autor mit ,,Ein Königreich auf einen Streich“ einen spannenden und sehr guten Anfang der neuen Trilogie vor. Ich bin sehr gespannt auf die nächsten Bände.

Bewertung:

1/5 Taschentücher
4.5/5 Spannung
4/5 Schokoladentafeln

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