[REZENSION] Das neunte Haus

Worum geht es: Nach einem Trauma wird Alex mit einem Stipendium an die Yale-Universität geholt und in eine geheime Verbindung aufgenommen. Alex verfügt über eine geheime Gabe, welche sie dringend brauchen wird als auf dem Campus ein ermordetes Mädchen gefunden wird. Alex stellt Nachforschungen an und muss sich plötzlich mit mehreren übernatürlichen Anschlägen auf ihr Leben zurecht finden. Wer trachtet ihr nach dem Leben und was hat ein mörderischer Geist damit zu tun?

,,Bitte sag nicht, dass du zartbeseitet bist. Du wirst das Semester nicht durchstehen, wenn du nicht mit ein wenig Blut klar kommst“

Das neunte Haus – S. 120

Willkommen in der Ivy League Universität Yale, wo alles sagenumwoben und mystisch ist, zumindest in diesem Buch. Als Leser wird man in dieser Geschichte nicht wirklich willkommen geheissen. Das neunte Haus startet nicht am Anfang und so braucht man etwas Durchhaltevermögen um die ersten 150 Seiten zu überstehen. Man versteht nur Bahnhof. Die Autorin schmeisst gefühlt mit 100 000 Namen um sich und beschreibt den Campus sehr genau, ich fand das Buch sehr komisch und konnte den Hype nicht nachvollziehen.

Dann kam Seite 200 und Mamma Mia. Auf einmal versteht man den ganzen Background und ist voll in der Geschichte drin. Ich habe selten eine so gut geschriebene, spannende, mörderische, brutale und plottwist lastige Geschichte gelesen. Einfach nur geil.

Die Hauptfigur Alex ist eine verstörte junge Frau mit einer richtig taffen Seite, welche mir beim Lesen teilweise etwas Angst gemacht hat. Sie ist sehr facettenreich, aber auch etwas unheimlich.
Der männliche Protagonist Darlington konnte ich bis zum Schluss nicht einordnen. Was sicher auch an der Geschichte selber lag.

,,Alex trat nicht vor. Sie sprach keine Worte des Schutzes. Er starb, wie er es immer vermutet hatte, allein in der Dunkelheit.“

Das neunte Haus, S. 335

Zu beachten gilt das es sich bei dieser Geschichte um einen Erwachsenen-Roman handelt und daher sicher nicht für jüngere Leser gedacht ist. Dies spiegelt sich in den ungeschönten Szenen wieder, in der Wortwahl und in den teils heftigen Thematiken.

Der Schreibstil war einfach zu lesen, hat man sich an die verschiedenen Ebenen gewöhnt. Es gibt zwei Erzählperspektiven (Vergangenheit und Gegenwart) von zwei Personen und wie oben schon beschrieben, eine mengen Personen, Namen und Orte. Ebenfalls gibt es zwischen der Geschichte selber, Abschnitte aus Sachbüchern.

,,Es wird noch schlimmer, Turner. Alex drehte den Spiegel in der Hand. Ich möchte das du an Magie glaubst.“

Das neunte Haus, S.406

Fazit: Hat man die ersten Seiten geschafft, entwickelt sich dieses Reihenauftakt zu einem wahrem Lesehighlight. Die Geschichte glänzt mit Spannung, einen speziellen Setting, düsterer Stimmung und mehreren Potttwists. Ein hammer Buch!

1/5 Taschentücher
5/5 Spannung
5/5 Schokoladentafeln

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